Gebrochene Fluegel

Gebrochene Fluegel

Autor : Svenson Bjoerglund
Geschlecht : Bücher, Ratgeber, Lesben & Schwule,
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Format : PDF, ePub

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Gebrochene Fluegel

Autorenkommentar Sven Björglund legt hier nach 'Catwalk Dreams'seinen zweiten Roman vor. Im Frühjahr 2008 erschien dann sein 3. Roman: 'Ruf der Kraniche' Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten. Am nächsten Morgen wurde Heiner beizeiten wach. Er hatte immer noch den Jungen im Arm. Hatten sie sich denn beide im Schlaf nicht bewegt? Das konnte doch nicht sein. Es würde ja alle biologischen Erkenntnisse total umwerfen. Egal, er hatte Alexej im Arm und empfand es als äußerst angenehm. Wieder begannen seine Gedanken zu kreisen. Er musste es schaffen, ihn mit nach Düsseldorf zu bekommen. Er würde der Star in seinem Gay-Club werden, ganz bestimmt. So wie er aussah, mit dem natürlichen Charme, den er ausstrahlte, kam er ganz bestimmt bei der exklusiven Kundschaft bestens an. Da konnten sich die beiden andern, Jan und Ralf, eine mächtige Scheibe von abschneiden. Es war damals, vor zwei Jahren, eine Attraktion, als er den privaten Merkur-Club gründete. Seitdem kam eine kleine auserwählte Kundschaft zu ihm ins Hinterhaus und genoss die Diskretion und das ziemlich hohe Niveau dieses schwulen Bordells. Er sollte dann vielleicht aber auch die Preise erhöhen. „Bist du schon lange wach?' Alexej schaute zu Heiner hoch. Er sah dessen Brustwarze direkt vor sich. Sie war mit einem zarten Haarkranz verziert. Er verspürte plötzlich den Wunsch, den kleinen Nippel anzufassen, mit ihm zu spielen. Langsam wanderte er mit dem Zeigefinger dorthin und merkte, wie der Nippel sofort größer und enorm steif wurde. Das sah lustig aus, wie er immer wieder in die Grundstelle zurückschnellte, wenn er zur Seite gebogen wurde. „Nein, grad eben. Hast du gut geschlafen?', antwortete Heiner. „Ja, so schön hab ich noch nie geschlafen', gab Alexej zu. Heiner zog den Jungen ganz fest an sich und sog den Duft seiner Haare in sich hinein. Er spürte das Verlangen, jetzt sofort den Jungen zu nehmen, nach allen Regeln der Kunst. Aber er wollte ihn andererseits nicht überfordern. Es könnte all seine Pläne mit einem Schlag zunichte machen. Dieses Risiko wollte er nicht eingehen, noch nicht. Sicher war dieser Junge aus der Provinz noch ziemlich verklemmt und unerfahren. Er musste es sachte angehen lassen, ganz allmählich, aber durchaus konsequent. Zuerst musste er austesten, was Alexej überhaupt mitzumachen bereit war. Langsam strich er mit seinem Arm an Alexejs Seite entlang über die zarte, angenehm warme Haut, was sofort eine Gänsehaut bei ihm verursachte. „Ist dir kalt?' „Nein, wieso? Es ist nur so schön.' Heiners Arm ging gerade so weit, dass er den Poansatz berührte. Seine Backen waren straff und muskulös. „Treibst du Sport?', wollte Heiner wissen. „Früher hab ich Fußball gespielt. Seitdem ich aber hier in St. Petersburg bin, nicht mehr. Weißt du, man wird sehr ernst hier in St. Petersburg.' Alexej richtete sich auf und schaute den Älteren nun direkt an. Er hatte ein sehr schönes Gesicht mit fast schon mädchenhaften Zügen. Und ein geradezu klassisches Profil, wie Heiner bereits zuvor festgestellt hatte. Doch, er würde gut ins Programm seines Clubs passen, dessen war sich Heiner absolut sicher. Er ließ ihn einfach in seiner Begeisterung weitererzählen und schaute nur in dieses angenehme Gesicht. „Fußball war für uns im Dorf eigentlich alles. Ansonsten war ja überhaupt nichts los.' „Ihr hattet eine richtige Mannschaft? Würdest du gern in einer Mannschaft spielen?' „Klar, und am liebsten bei Bayern München.' Heiner musste laut lachen: „Na, du hast ja Wünsche. Was glaubst du, wie schwierig es ist, dort reinzukommen?' „Ich würde es schaffen, ganz bestimmt.' „Dann probier es doch. Mann sollte seine Träume zu Plänen machen und seine Pläne schließlich umsetzen.' Heiner staunte selbst über seine philosophischen Ausführungen. Jetzt hatte Heiner den Jungen an der Angel. Er spürte es ganz deutlich. Jetzt musste er dranbleiben, unbedingt und unbeirrt. Heiner musste nur noch die Zweifel beiseite räumen, dann konnte es klappen. Er ahnte nicht, dass er bei Alexej damit offene Türen einrennen würde. „Und wie soll das gehen? Woher sollte ich das Geld und die Papiere für die Ausreise bekommen? Nein, das hab ich abgehakt, schon lange.' „Man darf nicht so schnell aufgeben, Junge. Ich helf dir dabei, dann schaffen wir es auch.' „Quatsch! Du solltest mich nicht verarschen.' „Du, ich meine es ernst! „Echt, Mann? Du würdest mir dabei helfen?' Heiner sah, wie die Augen des jungen Russen plötzlich zu leuchten begannen. Alexej wurde rot vor Aufregung. „Klar helf ich dir', setzte er als Bekräftigung nach. Alexej hatte sich plötzlich hochgereckt und gab Heiner einen Kuss mitten auf den Mund. „Mann, was war denn das jetzt?' „Ein Kuss', kam es keck von Alexej. „Hast du eventuell noch mehr davon? Der hat mir gefallen.' Der Junge legte sich wieder zurück in Heiners Arm und schwieg für einen Moment. Sollte es echt kein Traum mehr sein? Ob Heiner es wirklich ernst meinte „Was ist nun?' Alexej verstand nicht, was Heiner wollte. Er schaute ihn fragend an. „Glaubst du mir nicht?' „Doch, ich glaub dir.' Er konnte aber den leisen Zweifel doch nicht ganz verbergen. „Pass auf, ich geh heute noch zu unserer Botschaft und erkundige mich nach den Möglichkeiten, okay? Hast du noch einen?' „Was meinst du jetzt?' „Na einen Kuss, vielleicht einen größeren?' Lächelnd kam Alexej näher und legte seinen Mund auf die Lippen des Älteren. Es schmatzte, als er ihm den Kuss gab. „Das hat meine Mutter immer gemacht, wenn ihr etwas besonders gut an mir gefiel.' Wieder legte er sich zufrieden lächelnd zurück in Heiners Arm. „Moment mal!' Heiner zog den Arm unter Alexej hervor und beugte sich über den Jungen. Dann legte er sanft seine Lippen auf Alexejs Mund und strich langsam mit der Zunge über die samtweiche Haut, dann erhöhte er den Druck und versuchte mit der Zunge in den Mund einzudringen. Er sah das Erstaunen in den Augen seines neuen Freundes, spürte den Widerstand, der sich aber bald gänzlich auflöste. Wenig später antwortete Alexej mit seinem Zungenspiel, er hatte es schließlich mit Olga trainiert.

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